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FAQ häufig gestellte Fragen
F: Wie wird nadas lizenziert?
A: ndreader und ndwriter selbst stehen unter der nadas-Lizenz.
nadas verwendet darüberhinaus Libraries die unter GNU LGPL stehen, also "frei" sind im Sinne der LGPL-Lizenz
F: Welche Kosten fallen bei Nutzung von nadas an?
A: Es gibt kostenlose Versionen des ndreaders, die unter Beachtung der Lizenzbedingungen verteilt werden dürfen.
Für die Nutzung des ndwriters benötigen Sie ein Zertifikat von KARIS. Der Preis des Zertifikats richtet sich nach Prozessor/Betriebssystem, sowie Umfang und Dauer der Nutzung. Sie können den ndwriter mit einem Testzertifikat kostenlos testen, wenn Sie sich bei uns registrieren.
NDF die mit Testzertifikaten erstellt werden, sind besonders gekennzeichnet und verfallen nach 30 Tagen. Die ndreader/ndwriter Funktionalitä ist beim Test nicht beschränkt.
F: Was bedeutet NDF?
A: NDF steht für "nadas data file", das portable Dateiformat in dem der ndwriter Daten speichert. NDF-Manual
F: Was bedeutet portabel im Bezug auf nadas/NDF?
A: Portabel bedeutet, ganz gleich wo ein NDF erzeugt wurde, Sie können das NDF auf jedem System auswerten, für das es einen ndreader gibt.
Die aktuelle Liste finden Sie unter verfügbare Versionen
F: Wenn ich ein NDF erstellt habe, wie kann ich das an Dritte weitergeben?
A: Sie dürfen mit dem NDF den passenden kostenlosen ndreader weitergeben oder Sie verweisen die Empfänger auf unsere website www.nadasweb.de, dort stehen jeweils die aktuellen ndreader Versionen zum Download.
F: Wie werden ndreader und ndwriter installiert?
A: Den ndreader gibt es als eine ausführbare Datei. Die Installation reduziert sich damit auf
(1) Datei kopieren
[(2) Berechtigung setzen (UNIX/Linux)]
Alternativ gibt es, so weit vom Betriebssystem unterstützt, dynamisch gebundene Versionen, die mit dem BS üblichen Verfahren (e.g. deb-Format für Debian) installiert werden.
Hinweis: auf Intel/Linux hat der ndreader eine Größe von unter 0,3 MB, der
statisch gebundene ndreader eine Größe von ca. 0,8 MB. Die ndreader.exe für MS Windows liegt unter 0,3 MB
F: Wofür steht der Name nadas?
A: nadas steht für "not another database management system", wir glauben es gibt schon genügend relationale Datenbanksysteme! Für nadas sehen wir gerade Einsatzszenarien , die herkömmliche Datenbanksysteme nicht abdecken können.
Abgesehen davon kann nadas über ODBC transparent zur Ergänzung eines RDBMS (relational database system) eingebunden werden.
F: Gibt es eine grafische Oberfläche (GUI) zum ndreader?
A: Es gibt (sehr) viele, aber keine nadas eigene. Per ODBC-Treiber können Sie den ndreader in viele Systeme transparent einbinden, z.B. MS Excel, MS ACCESS, Open Office, etc.
F: Gibt es eine Art nadas API für Anwendungen?
A: Es gibt eine Serverversion des ndreaders, die per CORBA Schnittstelle aufgerufen wird.
F: Muss ein NDF in den Hauptspeicher geladen werden, ist der ndreader eine Art RAM-Datenbank?
A: Nein, die Ressourcen-Anforderungen wurden bewusst niedrig gehalten, um NDF-Auswertungen auf möglichst jeder Maschine zu gewährleisten, auch älteren Arbeitsplatzrechnern. In Wertpapierprojekt finden sie eine Aufstellung zu den dort verwendeten Testsystemen. Die sehr umfangreichen Daten wurden mit Rechnern zwischen 256 MB und 4 GB RAM Hauptspeicher ausgewertet. siehe: Testsysteme im Wertpapierprojekt
F: Wie wertet der ndreader auf einer "Little-Endian- Maschine" (e.g. Intel x86) ein NDF von einer "Big-Endian- Maschine" aus (e.g. SUN SPARC, IBM RS6000) , bzw. umgekehrt?
A: Das NDF Format ist einheitlich, die Konvertierung erfolgt "just in time" beim Zugriff auf das Datenfeld. Das NDF wird nicht konvertiert.
F: Wie ist es möglich, dass ein NDF oft kleiner ist, als die importierten Rohdaten?
(1) Bei Zahlen ist eine Klartextdarstellung in XML oder CSV immer ungünstig, die binäre oder BCD-Darstellung im NDF ist da zwangsläufig kompakter.
(2) Speziell VARCHAR- Daten werden im NDF ggf. sehr stark komprimiert, da alle doppelten Strings zusammengefasst werden. Ein Telefonbuch mit zahlreichen Namensduplikaten (Müller, Meier, etc.) oder eine Adressdatei mit zahlreichem doppeltem Ortsnamen wird so automatisch sehr kompakt.
Dagegen steht zwangsläufig der Verwaltungs-Overhead des NDF. In der Summe ergibt sich im Allgemeinen ein Vorteil für NDF.
F: Wie stark kann ein NDF zusätzlich komprimiert werden, z.B. per ZIP?
A: NDF unterdrückt selbst redundante Werte (siehe oben), die zusätzlichen Kompressionsmöglichkeiten sind sehr gut. Bei dem Geodaten NDF z.B. per gzip von 291 MB auf 102 MB.
F: Bei Datenbanken gibt es oft Rundungsproblem bei Währungsbeträgen, wie löst nadas das Problem?
A: nadas wurde für eine Finanzanwendung entwickelt. Im nadas Datentyp DECIMAL (Festkomma) wird direkt im Dezimalsystem gerechnet. Der sicherste Ansatz, dieses Problem zu lösen.